Bezahlen unterwegs und online: Wie Bitcoin den Kauf von Outdoor-Ausrüstung und digitale Freizeit verändert

Du stehst an der Kasse eines Bergsport-Shops, die neue Daunenjacke liegt auf dem Tresen, und statt der Karte zückst du das Smartphone mit einer Krypto-Wallet. Vor ein paar Jahren wäre das ein Gesprächsthema gewesen, heute ist es in der Schweiz an immer mehr Kassen einfach eine weitere Zahlungsart. Zeit für eine Bestandsaufnahme: Wo funktioniert Bitcoin im Alltag wirklich, und wo lohnt es sich?

Frau in Daunenjacke bezahlt im Outdoor-Geschäft kontaktlos mit dem Smartphone, daneben liegt eine Bitcoin-Münze

Bevor es ums Bezahlen geht, ein Hinweis in eigener Sache: Falls du gerade ohnehin über eine neue Winterjacke nachdenkst, findest du in unserem Überblick über die besten Marken für Winterjacken die Modelle, die uns im Test überzeugt haben.

Vom Nischen-Experiment zum Zahlungsmittel

Die Schweiz gehört bei Krypto-Zahlungen international zur Spitzengruppe. Das liegt am sogenannten Crypto Valley rund um Zug, wo sich seit 2013 hunderte Blockchain-Firmen angesiedelt haben. Der Kanton macht selbst vor, wie Alltagstauglichkeit aussieht: Seit Februar 2021 akzeptiert Zug Steuerzahlungen in Bitcoin und Ether, zunächst bis 100.000 Franken, seit März 2023 sogar bis 1,5 Millionen Franken pro Rechnung. Auch im Handel wächst die Akzeptanz: Der grösste Schweizer Onlinehändler Digitec Galaxus nimmt seit 2019 Kryptowährungen an, und in Lugano lässt sich mit dem Projekt Plan B inzwischen in Cafés und Läden quer durch die Stadt mit Bitcoin bezahlen.

Auch die Unterhaltungsbranche hat die Währung früh übernommen. Bitcoin Casinos gehörten zu den ersten Anbietern überhaupt, die Krypto-Zahlungen im grossen Stil eingeführt haben, weil Ein- und Auszahlungen dort ohne Banklaufzeiten funktionieren. Wer sich für diese Seite der Krypto-Welt interessiert, findet dort eine Übersicht, welche Anbieter die Währung akzeptieren und wie die Abwicklung abläuft.

Was du beim Bezahlen mit Bitcoin wissen solltest

Technisch läuft eine Zahlung heute meist über einen Zahlungsdienstleister, der den Betrag im Moment der Transaktion in Franken umrechnet. Der Händler bekommt Franken, du zahlst Bitcoin, das Kursrisiko liegt bei dir bis zum Moment des Bezahlens. Daraus ergeben sich drei praktische Regeln:

  • Kleine Beträge über das Lightning-Netzwerk: Normale Bitcoin-Transaktionen kosten Gebühren und brauchen Bestätigungszeit. Für den Kaffee oder das Paar Handschuhe ist Lightning der Standard, die Zahlung ist in Sekunden durch.
  • Behalte die steuerliche Seite im Blick. In der Schweiz sind Kursgewinne im Privatvermögen zwar grundsätzlich steuerfrei, Bitcoin-Bestände gehören aber in die Vermögenssteuererklärung.
  • Wallet-Hygiene: Für Alltagszahlungen gehört nur ein kleiner Betrag in die Handy-Wallet, der Rest bleibt in sicherer Verwahrung. Dieselbe Logik wie beim Portemonnaie.

Lohnt sich das für Outdoor-Käufe überhaupt?

Ehrliche Antwort: Bei einer Jacke für 600 Franken hast du durch Bitcoin keinen Preisvorteil, die Händler rechnen zum Tageskurs um. Der Nutzen liegt woanders. Erstens bei Auslandsbestellungen, etwa bei skandinavischen Herstellern, weil Währungsumrechnung und Auslandseinsatzgebühren der Kreditkarte entfallen. Zweitens bei der Unabhängigkeit: Eine Lightning-Zahlung funktioniert auch, wenn das Kartenterminal streikt oder die Bank Wartungsfenster hat. Und drittens schlicht bei der Erfahrung, die eigene Zahlungsinfrastruktur einmal selbst in der Hand zu haben, mit allen Pflichten, die dazugehören.

Wichtig bleibt der Blick auf die Volatilität. Wer im Herbst Bitcoin für die Skisaison zurücklegt, kann im Dezember mehr oder deutlich weniger Kaufkraft haben. Für planbare Ausgaben bleibt das Frankenkonto die vernünftigere Kasse, Krypto ist die Ergänzung für alle, die die Technologie ohnehin nutzen.

So startest du: Wallet einrichten in 15 Minuten

Der Einstieg ist unspektakulärer, als viele denken. Du brauchst eine Wallet-App auf dem Smartphone, für den Anfang genügt eine der etablierten Lightning-Wallets aus dem App Store. Nach der Installation sicherst du die Wiederherstellungswörter auf Papier, nicht als Screenshot, das ist der einzige Schritt, bei dem du wirklich sorgfältig sein musst. Danach lädst du einen kleinen Betrag auf, 50 Franken reichen zum Ausprobieren, entweder über eine Schweizer Krypto-Börse oder an einem der Bitcoin-Automaten, die in grösseren Städten an Bahnhöfen und in Einkaufszentren stehen.

Die erste Zahlung fühlt sich dann fast enttäuschend normal an: QR-Code scannen, Betrag prüfen, bestätigen. Akzeptanzstellen findest du über Verzeichnisse in den Wallet-Apps selbst oder schlicht am Aufkleber an der Ladentür, in Zug, Zürich und Lugano musst du dafür nicht lange suchen. Und falls die erste Transaktion schiefgeht, weil du eine falsche Adresse erwischt hast: Genau deshalb übt man mit 50 Franken und nicht mit der Urlaubskasse.

Fazit: Bezahlen ja, spekulieren nein

Bitcoin hat sich in der Schweiz vom Experiment zur echten Zahlungsoption entwickelt, von der Steuerrechnung in Zug über den Elektronik-Grosshändler bis zur digitalen Freizeit. Als Zahlungsmittel für Dinge, die du ohnehin kaufst, ist die Währung heute problemlos nutzbar. Als Sparform für die nächste Wintersaison taugt sie wegen der Kursschwankungen nicht. Nutze sie für das, was sie gut kann: schnell, direkt und ohne Umwege bezahlen.

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Praxistest: Bergans of Norway Lava Down Parka

Wenn es so richtig kalt und ungemütlich ist, brauchst du eine Jacke die dem Wetter trotzt und dich selbst bei beißender Kälte schön warm hält. Egal ob Outdoor oder in der Stadt. Der Lava Down Parka von Bergans of Norway ist so eine Jacke. Schließlich kennen sich die Norweger mit widrigen Wetterbedingungen bestens aus und können auf eine Erfahrung zurückgreifen, die bis ins Jahr 1908 zurück reicht. In den kalten Wintermonaten lohnt sich auch immer ein Blick in das Online Casino. Eine tolle Beschäftigung in den kalten Monaten.

Ob der Lava Down Parka bei nasskalten Wetter und kalten Wintertagen überzeugen kann, habe ich getestet.

Der Lava Down Parka

Der Lava Down Parka ist ein echter Klassiker von Bergans of Norway. Denn der Parka aus der Lifestyle-Kollektion der Norweger ist seit über 5 Jahren im Programm und wurde stetig weiter optimiert. Der stylische Parka, soll durch eine hohe Daunenqualität beste Wärmeisolierung gewährleisten. Das wasserdichte, winddichte und atmungsaktive 2-Lagen-Dermizax EV des japanischen Herstellers Toray soll dagegen für den nötigen Wetterschutz sorgen.

Der Parka wird mit einem Zwei-Wege-Frontreißverschluss mit Frontpatte und Klettverschluss geschlossen. Fronttaschen, Brusttaschen und Innentasche bieten Stauraum. Eine abnehmbare Kapuze mit abnehmbarem Kunstpelzbesatz, elastische Ärmelbündchen mit Pulswärmer und ein elastischer Schnürzug auf Taillenhöhe runden die Ausstattung ab.

Details

  • Material: 2-Lagen-Dermizax EV (100 % Polyester)
  • Füllung: 80% reine Daune und 20% Kleinfedern
  • Bauschkraft der Daune: 550 cuin
  • Konstruktion: Boxkammer
  • Abnehmbare Kapuze mit abnehmbarem Kunstpelzbesatz
  • 2-Wege-Frontreißverschluss
  • Zwei Brust- und Fronttaschen sowie eine Innentasche
  • Elastischer Schnürzug auf Taillenhöhe und am Saum.
  • Frontpatte und Klettverschluss
  • Elastische Ärmelbündchen mit Daumenloch (Pulswärmer)
  • Größen: Herren S-XXL Damen XS-XL
  • Gewicht: 1.500 Gramm (Größe L, nachgewogen)
  • Preis: 500 Euro (UVP)

Praxistest

Ich habe den Lava Down Parka seit November letzten Jahres im Test und habe ihn an den wenigen kalten Wintertagen getragen. Sei es auf dem Weihnachtsmarkt, beim Winterleuchten im Westfalenpark, bei Spaziergängen in der Natur oder auf dem Weg zum Kieztörtchen, meinem Lieblingscafe im Dortmunder Kreuzviertel.

Erster Eindruck

Der Lava Down Parka ist wahrlich kein Leichtgewicht. Muss er auch nicht. Denn bei dem Parka steht kompromisslose Wärmeisolation und bester Wetterschutz an erster Stelle. Trotzdem trägt er sich angenehm leicht und sieht dabei auch noch richtig chic aus. Denn der stylische Parka ist durch seine Optik mit den aufgesetzten Taschen und dem Kunstpelzbesatz an der Kapuze ein echter Hingucker.

Auffällig ist auch das Bergans of Norway Logo und die Geschichte dahinter: Das Logo zeigt zwei stilisierte Birkebeiner, die einer Saga nach im Jahre 1206 den kleinen Königssohn Håkon Håkonsson aus den Wirren des Bürgerkriegs mit Skiern unter widrigen Wetterbedingungen über die Berge in Sicherheit gebracht haben. Das Logo symbolisiert gleichzeitig auch die traditionsreiche Geschichte von Bergans of Norway.

Verarbeitung und Material

Wie man es für einen Parka in der Preisklasse erwarten darf, ist auch der Lava Down Parka bis ins kleinste Details sehr hochwertig und ohne Mängel verarbeitet. Die zahlreichen Nähte, das Logo und die Bergans Schriftzüge sind sauber genäht und weisen keine Verarbeitungsfehler auf. Die Daunenfüllung wird durch eine Boxkammer-Konstruktion zusammengehalten, was ein verrutschen der Daune verhindert und Kältebrücken unterbindet.

Bei dem Lava Down Parka sorgt die Füllung aus Gänsedaune im Mischungsverhältnis 80 Gramm Daune und 20 Gramm Federn mit 550 cuin Bauschkraft (Fillpower) für die Wärmeisolation. Das ist zwar nur Bauschkraft-Mittelmaß, jedoch bei dem Mischungsverhältnis, der Konstruktion und dem Außenmaterial aus Dermizax EV absolut ausreichend. Bergans verwendet übrigens nur Daunen, die ausschließlich als Nebenprodukt der Lebensmittelproduktion gewonnen werden.

Schnitt und Passform

Der lang geschnittene Lava Down Parka reicht bei mir bis über das Gesäß und der Kragen schließt bis hoch über die Nasenspitze ab. Der Parka ist normal geschnitten und sitzt auch dann noch bequem und komfortabel, wenn ich noch weitere Bekleidungsschichten drunter trage. Auch wenn bei dem dicken Parka dann die Bewegungsfreiheit natürlich ein wenig leidet. Mit dem elastischen Kordelzug an der Taille, lässt sich der Parker dort enger stellen und macht dadurch eine schöne, taillierte Figur.

Ausstattung und Bedienung

Der Parka wird mit einem Zweiwege-Reißverschluss geschlossen, was gerade bei dem längeren Schnitt unheimlich praktisch ist. Denn so kann ich den Parka von unten ein wenig öffnen und habe dadurch gleich mehr Bewegungsfreiheit. Was insbesondere praktisch ist, wenn ich mich mit dem Parka hinsetzen möchte. Der Frontreißverschluß ist mit einer Abdeckleiste hinterlegt und wird zusätzlich mit Frontplatte abgedeckt, der mit Klettverschluss fixiert wird. Dadurch bleibt Kälte und Wind draußen.

Sowohl die Kapuze als auch der Kunstpelzbesatz können abgetrennt werden. Die Kapuze mit einem Reißverschluss und der Pelz mit Klett. Letzterer löst sich auch gelegentlich mal gerne ein Stück von selbst, was etwas störend ist. Durch eine einfache Volumenregulierung am Hinterkopf und zwei seitliche Schnürzüge lässt sich die Kapuze gut an meine Kopfform anpassen. Dadurch schließt die Kapuze gut ab, hält meinen Kopf schön warm und schützt zusammen mit dem hoch schließenden Kragen auch noch mein Gesicht. Der Kunstpelzbesatz sorgt zudem für zusätzliche Wärmeisolation im Gesicht, begrenzt jedoch auch das Sichtfeld.

Die zahlreichen Taschen bieten viel Stauraum für Smartphone, Handschuhe, Mütze oder sonstigen Kram. Die beiden Fronttaschen lassen sich zusätzlich zum Hände wärmen nutzen. Die Ärmelbündchen sind per Klettverschluss in der Weite regulierbar und haben elastische Pulswärmer mit Daumenloch. Dadurch bleibt die Wärme in dem Parka und die Kälte draußen. Außerdem können die Ärmel nicht hochrutschen und ein Teil der Hände wird ebenfalls geschützt. Durch den Kordelzug im Saum lässt sich der Parka zudem auch unten gegen Kälte abschotten.

Wärmeleistung und Klimakomfort

Mit dem Lava Down Parka habe ich selbst an den wenigen richtig kalten Wintertagen nicht gefroren. Denn die Daunenqualität gewährleistet eine sehr hohe Wärmeisolierung und durch die durchdachte Konstruktion wird die Körperwärme effektiv in dem Parka gehalten. Vor allem die nicht komplett durchgenähten Nähte, der doppelt abgedeckte Frontreißverschluss und die elastischen Ärmelbündchen mit Pulswärmer wirken sich positiv auf die Gesamt-Wärmeleistung aus. Insgesamt ist der Wohlfühlfaktor in dem Parka extrem hoch.

Daher war es mir war in dem Lava Down Parka nie kalt, eher zu warm. Denn für den Lava Down Parka muss es draußen auch so richtig kalt sein. Ansonsten wird es einem bei moderaten Temperaturen schnell zu warm. Denn Belüftungsmöglichkeiten gibt es keine und das variable Atmungsaktivitätskonzept der porenlosen Dermizax EV Membran ist durch die Daunenfüllung nicht wirklich effektiv.

Fängt man an zu schwitzen, entsteht in dem Parka zwangsläufig eine höhere Luftfeuchtigkeit. Der Konzentrationsunterschied zur Umgebung sorgt normalerweise dafür, dass die Wassermoleküle durch die hydrophilen Bausteine der porenlosen Membran nach außen transportiert werden. Je mehr man schwitzt, desto schneller werden Wasserdampf und Hitze transportiert und desto besser funktioniert dieses Prinzip. Jedoch nicht, wenn die Daunenfüllung vorher den Wasserdampf aufnimmt. Und Wasser ist ja bekanntlich gar nicht gut für Daune. Daher ist der Parka für anstrengende Aktivitäten eher nicht geeignet.

Die Variabilität in der Atmungsaktivität von Dermizax EV macht sich aber positiv im Wärmerückhalt des Parkas bemerkbar: Ist es kalt und man schwitzt nicht, geht auch keinerlei Wärme verloren, da in der Dermizax EV Membran ja keine Poren vorhanden sind.

Wind- und Wetterschutz

Das robuste, wind- und wasserdichte 2-Lagen-Dermizax EV schützt effektiv vor Regen, Schnee und Wind. Denn die Membran hat eine Wassersäule von 20.000 Millimetern und schirmt die wasserempfindliche Daune (und natürlich den Träger) mehr als ausreichend vor Nässe ab. Daneben ist das Dermizax EV windundurchlässig und hat eine wasserabstoßende Eigenschaft, die laut Hersteller auch nach mehreren Wäschgängen erhalten bleibt.

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5 Tipps, um deine Füße während des Winters warm zu halten

Egal, ob du auf dem Weg zur Arbeit der kalten Winterlandschaft entgegen treten musst oder ob du gerne in der Winterzeit draußen bist, das kühle Wetter kann ernste Beschwerden hervorrufen. Bringen wir es mal auf den Punkt, es gibt nichts Schlimmeres als mit einem Schal, einer Mütze, Handschuhen und einer Menge Schichten draußen zu sein und trotzdem eisige Füße zu haben. Also, wie halten wir unsere Füße im Winter warm und geschützt? Hier sind einige Tipps:

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Die besten Marken für Winterjacken: diese Modelle halten wirklich warm

Die besten Marken für Winterjacken zu finden ist nicht so einfach, denn die perfekte Winterjacke muss nicht nur stylisch sein, sondern sie muss uns in erster Linie auch warm halten und vor kalten Wintertagen schützen.
Dafür müssen die Materialien natürlich stimmen, die Jacke muss eine gute Qualität haben, sie muss wind- und wasserdicht sein und zugleich auch atmungsaktiv. Wenn Design und Preis dabei noch stimmen, dann hast du die perfekte Winterjacke gefunden!
Wir stellen euch die besten Marken Winterjacken vor und zeigen euch unsere Preis-Leistungs-Sieger sowie worauf ihr beim Kauf einer Winterjacke ganz besonders achten müsst. 

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